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Aus dem Landesverband:
Frauen in Führungspostionen: Unternehmen sollen aktiv werden

"Frauen sind heute hervorragend qualifiziert. Sie sollten daher in Unternehmen genauso selbstverständlich Spitzenpositionen einnehmen wie Männer. Eine starre Quote kann jedoch nur ultima ratio sein," so Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union.

Marita Meyer-Kainer: "Unternehmen sollten per Gesetz dazu verpflichtet werden, im Rahmen einer Selbstverpflichtung ein Frauenquorum festzulegen. Sollte es innerhalb einer bestimmten Frist keinen messbaren Fortschritt geben, müssen wir über eine Quote nachdenken. Es darf nicht sein, dass Frauen nicht die Positionen erlangen, die ihnen nach Ausbildung und Engagement zustehen. Dies ist aus Gerechtigkeitserwägungen nicht hinnehmbar. Andererseits wissen wir, dass Unternehmen die von Frauen und Männern geführt werden, wirtschaftlich sehr erfolgreich sind. Diversity ist daher kein Selbstzweck, sondern auch wirtschaftliche Notwendigkeit. Wenn wir das Potential von Frauen nutzen wollen, müssen wir ihnen Perspektiven bieten. Dafür brauchen wir Vorbilder und das können nur mehr Frauen in den Entscheidungsgremien sein. Nur wenn es gelingt, eine bestimmte Anzahl von Frauen in den Gremien zu positionieren, werden die Rollenbilder sich langfristig verändern. 

Dies erfordert jedoch einen Wandel in der Unternehmenskultur und in dem Selbstverständnis auf beiden Seiten. Es ist daher nur fair, die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, ihnen aber auch den Freiraum zu lassen, eigene Lösungen zu finden. Sollten diese nicht hinreichend sein, müssen wir im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nach weitergehenden Regelungen suchen."

 
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Aus dem Bundesverband:

Anpacken für Deutschland


Berlin, 03.08.2018

Die CDU packt an für Deutschland. Wir arbeiten dafür, dass Wohlstand und Sicherheit auch in Zukunft eine Heimat in Deutschland haben. Als Partei der Sozialen Marktwirtschaft folgen wir dabei einem einfachen Prinzip, das lautet: Das Erwirtschaften kommt vor dem Verteilen. Wir wissen: Nur mit einer erfolgreichen und starken Wirtschaft gibt’s sichere und gute Jobs; nur mit einer erfolgreichen und starken Wirtschaft ist sozialer Zusammenhalt möglich.

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Eindrücke der Zuhör-Tour


Berlin, 09.07.2018

Was bewegt die CDU? Die Mitglieder bringen sich engagiert bei der Zuhör-Tour ein. Eine breite Themenpalette wird diskutiert: Familien- und Bildungspolitik, Europa- und Sicherheitspolitik und nicht zu vergessen: Die politische Teilhabe von Frauen!

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Zur aktuellen Debatte


Berlin, 14.06.2018

AKK

Copyright CDU/Laurence Chaperon

Schreiben der Generalsekretärin der CDU Deutschlands an die Mitglieder der CDU:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich heute in einer ernsten Lage an Sie als Mitglieder der CDU Deutschlands. In den letzten Tagen ist die Diskussion über die Ordnung und Steuerung der Migration in Deutschland innerhalb unserer Partei, aber vor allem auch mit unserer Schwesterpartei, mit immer größerer Vehemenz geführt worden.

Worum geht es?

Wir – CDU und CSU – haben das gemeinsame Ziel, die Migration in unser Land besser zu ordnen, zu steuern und die Zahl der zu uns kommenden Menschen deutlich zu verringern. Dies hatten wir bereits in unserem gemeinsamen Regelwerk zur Migration von CDU und CSU niedergeschrieben und im Koalitionsvertrag durchgesetzt. Zudem ist seit 2015 bereits sehr viel erreicht worden und weitere wichtige Schritte sind geplant: Besonders wichtig sind zum Beispiel die AnKER-Zentren, die wir als CDU voll und ganz unterstützen. Darüber hinaus werden viele weitere Vorschläge von Horst Seehofer und Angela Merkel gemeinsam getragen.

In der aktuellen Debatte geht es nun um einen Vorschlag: die Zurückweisung an der Grenze. Wir als CDU haben die Sorge, dass ungeordnete Zurückweisungen an unseren Grenzen, als Land im Herzen Europas, nicht der richtige Weg sind. Sie könnten zu einem negativen Dominoeffekt und letztlich der Infragestellung des Europäischen Einigungswerks führen, für das wir als CDU immer gestanden haben.

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Aktuelle Termine:

Diskussion mit Markus Weinberg, MdB

§219 a StGB

20. Juni 2018, 19:00 Uhr,

Ludwig-Erhard-Haus.

 

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