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Frauen Union diskutiert demografischen Wandel

Gemeinsam mit Margaret Heckel, Demografie-Expertin und Merkel-Biografin, diskutierte die Frauen Union Hamburg über den demografischen Wandel. Wer länger lebt, gewinnt neue Freiräume und kann seine Lebens- und Arbeitszeit flexibler einteilen, so die These. Die Wirtschaft müsse sich daher darauf einstellen, dass die Menschen ihre Arbeitszeit künftig freier gestalten. Auszeiten und Zeiten hoher Beschäftigung sollen sich in den verschiedenen Lebensphasen abwechseln. Unter dieser Voraussetzung würden auch starre Altergrenzen keinen Sinn mehr ergeben.

 
"Länger leben, besser arbeiten" - Frauen Union diskutiert demografischen Wandel

Was bedeutet es, dass wir länger leben und damit mehr Zeit zur Verfügung haben? Die Frauen Union diskutiert dieses Thema mit Margaret Heckel, Merkel-Biografin und Demografie-Expertin, im Rahmen ihres Delegiertentages am 07. Juni 2016. Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Bisher wird der demografische Wandel vor allem negativ gesehen. Frau Heckel zeigt die Chancen auf, die sich für die Arbeitszeitgestaltung und die Lebensgestaltung insgesamt ergeben. Daraus wollen wir lernen, welche Konsequenzen sich beispielsweise für die Arbeitswelt von morgen ergeben."

Die Veranstaltung ist zugleich Auftakt zu einer Diskussion rund um die Themen Lebensarbeitszeit, gesellschaftlicher Wandel und finanzielle Absicherung im Alter.

 
Finanzielle Vorsorge neu denken?

Längere und flexiblere Lebensarbeitszeiten - für viele Menschen immer noch ein negativ besetzes Thema oder zumindest eine Herausforderung. Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Diese Diskussion bietet aber auch Chancen. Wir müssen Lebensphasen neu denken und neue Konzepte der finanziellen Vorsorge und Absicherung diskutieren. Die Frauen Union möchte über den Sommer verschiedene Konzepte diskutieren und Optionen aufzeigen. Insbesondere Frauen sollen ermutigt werden, ihre finanzielle Vorsorge stärker in den Blick zu nehmen. Denn leider ist Altersarmut immer noch ein Thema, welches vor allem Frauen trifft. Aber auch die Politik ist gefragt: Wir brauchen verlässliche Konzepte und Planbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger."

 

 

 
Grundrecht auf Meinungsfreiheit

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist die Basis unserer Demonkratie. Insofern teile ich die Auffassung, dass eine Strafverfolgung wegen einer Satire nicht mit unseren gesellschaftlichen Normen vereinbar ist. Egal wie man zu den Inhalten steht, es geht um die Sache an sich: Unsere Wertvorstellungen setzen auf Freiheit und Toleranz. Wer seine Meinung frei äußert, braucht in unserem Land keine Angst vor Strafverfolgung haben. Dies ist ein hohes Gut und ein zentraler Wert, den wir selbstbewusst nach außen tragen sollten."

 
Frauen Union zu Gast im Rathaus

Die Frauen Union trifft sich heute zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung mit der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Ich freue mich auf den Austausch. Auf dem Programm stehen aktuelle Themen wie die Integration von Flüchtlingen, Innere Sicherheit und der Schutz von Kindern. Dies sind die Themen, die die Hamburgerinnen und Hamburger derzeit besonders bewegen. Hier müssen wir schnell überzeugende Antworten finden."

 
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