Aktuelles
Internationaler Frauentag am 08. März 2016

Der Internationale Frauentag steht in diesem Jahr im Zeichen der Flüchtlingspolitik. Weltweit sind Millionen von Menschen auf der Flucht, darunter viele Frauen und Kinder. Dazu erklärt Marita Meyer-Kainer, Landersvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Wichtig ist, dass wir Frauen und Kinder weltweit noch besser vor Gewalt schützen. Frieden bleibt das oberste Ziel.

Für Frauen und Mädchen, die nach Deutschland kommen, gilt, dass wir sie bestmöglich integrieren müssen. Viele Flüchtlingsfrauen leben in einem Spannungsverhältnis zwischen traditionellen Rollenbildern und westlicher Orientierung. Bildung und Ausbildung sind ein wichtiger Schlüssel zur Integration und zu einem selbstbestimmen Leben. Ziel ist es daher, Frauen und Mädchen gezielt zu qualifizieren und zu vernetzen. Die Frauen Union fordert, Flüchtlingsfrauen auf Grundlage unserer rechtlichen und kulturellen Werte zu Mentorinnen für Integration auszubilden. Ein entsprechender Antrag wird in den nächsten Landesausschuss eingebracht."

 
Positive Bilanz der Frauen Union

Ein Jahr nach der Bürgerschaftswahl zieht die Frauen Union eine positive Bilanz. Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Mit Anträgen zum Prostitutionsgesetz, zur Qualitätssicherung in der 24-Stunden-Kita und zur Absicherung von Hebammen haben wir wichtige Akzente gesetzt. Aktuell stehen die Themen Integration von Flüchtlingen und Familienpolitik auf unserer Agenda. Wir verzeichnen zudem ein verstärktes Interesse an der Politik der Frauen Union und möchten mit einer neuen Staffel des Mentoring-Programms gezielt interessierte Frauen ansprechen."

 
Prostitutionsgesetz

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg, lobt den Kompromiss zum Prostitutionsgesetz: "Ich freue mich, dass die Koalition einen wichtigen Schritt vorangekommen ist. Wir sollten uns hier nicht mit Detailfragen aufhalten, sondern schnell und konkret Verbesserungen für die Frauen bewirken. Insofern ist die Gesetzesreform zu begrüßen. Für Hamburg fordert die Frauen Union seit langem einen Runden Tisch und eine Reform der Sperrgebiets- und Kontaktanbahnungsverordnung. Wir haben festgestellt, dass es bereits viele gute Initativen gibt, aber ein Gesamtkonzept fehlt."

 
Gewalt gegen Frauen: Täter konsequent bestrafen

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Ich begrüße die Diskussion um eine schnellere Ausweisung krimineller Menschen, die das Gastrecht in unserem Land missbrauchen, ausdrücklich. Die Übergriffe gegen Frauen in Köln und Hamburg bedingen konsequentes Handeln des Staates. Hierzu gehört auch, dass wir die Regelungen der Ausweisung verschärfen. Dies ist nicht zuletzt ein sichtbares Zeichen, dass Vorfälle wie in der Silvesternacht nicht ohne juristische Folgen bleiben. Allerdings ist es auch wichtig, dass wir die Werte unserer Gesellschaft noch stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stellen, nicht nur aus aktuellem Anlass, sondern dauerhaft. Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Toleranz und Respekt gegenüber Frauen sind die Basis unserer Gemeinschaft."

 
Gewalt gegenüber Frauen ist nicht zu tolerieren

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Die Übergriffe gegen Frauen in der Silvesternacht in Köln und Hamburg sind aufs schärfste zu verurteilen. Ich fordere daher eine konsequente Aufklärung der Vorfälle und Bestrafung der Täter. Erschreckend ist, dass die Täter offenbar überwiegend einen Migrationshintergrund aufweisen. Dies zeigt, dass zumindest in diesen Fällen von gelungener Integration keine Rede sein kann. Es ist selbstverständlich, dass wer hier lebt, sich an unsere Gesetze und Normen halten muss. Andernfalls hat er sein Gastrecht missbraucht und dabei darf auch die Abschiebung kein Tabu mehr sein. Nach derzeitigem Recht ist eine Abschiebung bei einer Haftstrafe von über zwei Jahren wahrscheinlich. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir Zuwanderern von Anfang an die Normen unserer Gesellschaft vermitteln. Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Toleranz und Respekt vor Frauen sind dabei unumstößliche Werte unserer Gemeinschaft."

 
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