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Aus dem Landesverband:
Mütter zu häufig in Teilzeitjobs?

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Ich begrüße die aktuelle Diskussion. Die CDU möchte Frauen und Familien nicht vorschreiben, wie sie ihr Leben gestalten sollten. Bewusst haben wir immer die Wahlfreiheit vertreten: Frauen und auch Männer sollen selbst entscheiden können, wie sie ihr Familienleben organisieren.

Aus meiner Sicht ist es verständlich und im Sinne des Kindeswohles angemessen, wenn Mütter nach der Geburt eines Kindes ein Jahr zu Hause bleiben. Anschließend entscheiden sich viele Frauen bewusst für Teilzeit, um Zeit für die Kinder zu behalten und den Übergang fließend zu gestalten. Ziel muss es sein, dass wir es Frauen ermöglichen, anschließend wieder in Vollzeit oder eine vollzeitnahe Tätigkeit zu wechseln, was häufig noch nicht möglich ist und dazu führt, dass viele Frauen dauerhaft Teilzeit arbeiten.

Auch Väter wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder. Dies sollten wir respektieren und das Familienleben nicht allein den Geboten der Wirtschaft unterordnen. Die Arbeit in der Familie, wer immer sie leistet, Mütter und/oder Väter, muss deutlich mehr wertgeschätzt werden. Die Erziehung der Kinder ist eine wervolle Aufgabe, die wir nicht hoch genug schätzen können, und die Zeit braucht.

Die Wirtschaft kann auf die Kompetenzen gut ausgebildeter Frauen nicht verzichten, Frauen wünschen sich mehr Zeit für die Kinder, möchten nicht alles auf eine Karte setzen. Beide Seiten müssen aufeinander zugehen. Die Wirtschaft durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und die Frauen, indem sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und dies auch deutlich zu machen. Ich selbst habe mich immer für Führungspositonen in Teilzeit eingesetzt. Es kommt auf die Kompetenzen an und nicht auf die Zeit, die am Arbeitsplatz verbracht wird. Insofern kann man mit einer 30-Stunden-Woche viel erreichen. Wir brauchen mehr vollzeitnahe Teilzeitstellen und Job-Sharing-Modelle für Führungspositionen. An die Frauen appelliere ich, mehr Mut zu zeigen. Wer sich überzeugend positioniert, kann auch etwas fordern, z.B. zeitliche Flexibilität, muss aber auch bereit sein, sich gut zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen. Allerdings halte ich wenig davon, die Wirtschaft durch gesetzliche Vorschriften zu binden. Vielmehr muss die Wirtschaft selbst erkennen, dass es in ihrem Interesse liegt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen."

 
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Aus dem Bundesverband:

Muttertag 2018


Berlin, 13.05.2018

Muttertag2018

Stark für Frauen und Familien!

  • Familien stärken, Kinder fördern:
    Wir werden das Kindergeld bis erhöhen und den Kinderfreibetrag anheben. Ein erhöhter Kinderzuschlag wird einkommensschwache Familien entlasten.
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    70 kann so schön sein!


    Frankfurt, den 05.05.2018

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    Heute feierte die Frauen Union ihr 70jähriges Jubiläum mit 440 engagierten Frauen am Gründungsort Frankfurt am Main. Stolz blickten die-Frauen zurück auf 70 Jahre Politik von und für Frauen. Die Vorsitzende der Frauen Union Annette Widmann-Mauz würdigte den Einsatz ihrer Vorgängerinnen im Amt für ihr Engagement. Weder die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung, das Verbot von Frauenlohngruppen, die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe, den Rechtsanspruch auf Kita- und Krippenplatz, die Mütterrente, die Frauenquote in Führungspositionen oder „Nein heißt Nein“ im Sexualstrafrecht, hätte es ohne den gemeinsamen Einsatz der Frauen in der Union gegeben.

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    70 Jahre Frauen Union


    Berlin, 30.04.2018

    70_Jahre_FU_AWM

    70 Jahre Frauen Union sind ein Grund zum Feiern. FU-Vorsitzende Annette Widmann-Mauz MdB: „Gleichstellung ist unsere DNA – wir bleiben neugierig und mutig!“ Am 1. Mai 1948 wurde die Frauen Union in Frankfurt am Main gegründet

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WichtigeTermine:

Nächster Landesdelegiertentag

16. Mai 2018, 19:00 Uhr,

Ludwig-Erhard-Haus.

 

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