Aktuelles
Mehr Frauen in Führungspositionen bleibt Ziel

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Die Frauen Union wird auch nach Ablehnung des Quotenantrages für mehr Frauen in Führungspositionen in der CDU Hamburg kämpfen. Es ist nicht egal, ob Frauen oder Männer in den Parlamenten sitzen. Frauen bringen vielfältige Erfahrungen aus Beruf, Familie und Ehrenamt in die Politik ein. Ihre Leistungen sind unbestritten, und sie stellen die Hälfte der Bevölkerung. Deshalb sollte eine angemessene Repräsentanz eigentlich selbstverständlich sein. Leider sieht die Realität anders aus. Wir werden daher weiter dafür kämpfen, dass künftig jeder dritte Listenplatz mit einer Frau besetzt wird, wie es das Quorum auch vorsieht."

 
Mehr Frauen in Führungspositionen der CDU Hamburg bleibt Ziel
Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Auch wenn der Antrag zur Frauenquote von den Delegierten abgelehnt wurde, bleibt es das zentrale Ziel, mehr Frauen in Führungspositionen der CDU Hamburg zu verankern. Wir brauchen mehr Frauen an den Schaltstellen der Macht, dies gilt nicht nur für die Politik, sondern auch für die Wirtschaft. Wir müssen das Potential der gut ausgebildeten Frauen viel besser nutzen. Weitere zentrale Ziele der Frauen Union sind Entgeltgleichheit für Frauen und Männer und die Schließung der Rentenlücke für Frauen, die ihre Kinder vor 1992 erzogen haben."
 
Gemeinsamer Antrag zur Frauenquote in der CDU Hamburg

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Ich freue mich, dass es zu einem gemeinsamen Antrag für eine verbindliche Frauenquote gekommen ist. Der Antrag sieht eine Drittelquote innerhalb der CDU Hamburg für die Wahlen zum Landesvorstand und zu den Kreisvorständen vor. Bei den Listen für die allgemeinen Wahlen soll unter drei aufeinanderfolgenden Listenplätzen jeweils mindestens eine Frau vorgeschlagen werden. Ebenso soll das Drittelquorum bei der Besetzung parteiinterner Gremien, wie dem 17er Wahlausschuss, Anwendung finden, und auch die Ortsverbände werden aufgefordert, entsprechend zu verfahren. Dies ist ein Meilenstein für die Gleichstellung von Frauen in der CDU Hamburg."

Der Antrag muss noch am 20. September 2012 von den Delegierten des Landesschusses angenommen werden. Es ist mit einer kontroversen Debatte zu rechnen. In der Sitzung wird auch ein Leitantrag der Frauen Union zum Thema "Frauen in der Metropole Hamburg" diskutiert.

 
Frauen Union fordert Quote

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende: "Für eine Volkspartei wie die CDU Hamburg ist eine angemessene Repräsentanz von Frauen unabdingbar. Vor diesem Hintergrund bekennen wir uns nachhaltig zu einer Frauenquote von mindestens 30 Prozent. Die Quote soll rechtsverbindlich sein für die Wahl von Ortsvorständen, Kreisvorständen, den Landesvorstand der CDU sowie die Landesvorstände der Vereinigungen, den Kreisausschuss, den Landesausschuss und die Erstellung von Wahllisten für die Wahl zum Europäischen Parlament, zum Deutschen Bundestag und der Hamburgischen Bürgerschaft. Auf sämtliche Wahlblöcke müssen jeweils mindestens 30 Prozent Frauen entfallen.

Die parteiinternen Wahlen haben gezeigt, dass Frauen in sämtlichen Parteigremien stark unterrepräsentiert sind. Während im Bundestag gar keine Frau für die Hamburger CDU sitzt, sind in der Bürgerschaft künftig nur noch vier von 28 Abgeordneten weiblich (14,3 Prozent). Wollen wir als Christdemokraten unseren Einfluss behalten, so muss sich dieser Zustand hinsichtlich der Besetzung sämtlicher Parteigremien nachhaltig ändern. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist erst verwirklicht, wenn Frauen mit einem angemessenen Anteil an den politischen und parteiinternen Entscheidungsprozessen beteiligt sind. Eine zu geringe Repräsentanz von Frauen beeinträchtigt die Identifikation von Frauen mit den Grundsätzen der christlich demokratischen Union zu Lasten des politischen Einflusses der Partei mit ihren Zielsetzungen. Die Frauenquote muss daher ein fester Bestandteil der Satzung werden, um die Notwendigkeit der Mitwirkung von Frauen in der Politik und Entscheidungsprozessen innerhalb der Partei rechtlich zu untermauern und zu festigen."

Die Forderung nach einer verbindlichen Frauenquote ist Inhalt eines Antrags, den die Frauen Union am 20. September in den Landesausschuss der CDU Hamburg einbringt.

Marita Meyer-Kainer: "Wir müssen jetzt verbindliche Zeichen setzen. Die Zeit für Absichtserklärungen ist vorbei."

 

 
Frauen Union bedauert Rückzug von Viviane Spethmann

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Die Frauen Union bedauert den Rückzug von Viviane Spethmann aus der Hamburgischen Bürgerschaft. Frau Spethmann ist eine profilierte Politikerin, die viele wichtige Akzente in der Hamburger Politik gesetzt hat und auch Vorbild ist für Frauen, die sich politisch engagieren möchten. Wir brauchen mehr engagierte Frauen in der Politik, die wie Frau Spethmann eigene Ideen und Überzeugungen einbringen und den Mut haben, sich durchzusetzen. Die Frauen Union Hamburg hat den Austausch mit Frau Spethmann sehr geschätzt und würde sich freuen, wenn sich die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen lässt."

Die Frauen Union Hamburg setzt sich seit jeher für mehr Frauen in Ämtern und Positionen der Hamburger CDU ein. Dafür dient auch das Mentoring-Programm, welches Frauen gezielt auf eine politische Karriere vorbereitet.

 
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28. November 2017, 19:00 Uhr,

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