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Regierungsprogramm von CDU und CSU umfasst zentrale Forderungen der Frauen Union

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Das Regierungsprogramm 2013-2017 von CDU und CSU umfasst zentrale Forderungen der Frauen Union. Besonders wichtig ist uns z.B., dass Mütter, die vor 1992 Kinder erzogen haben, einen zusätzlichen Rentenpunkt in der Alterssicherung erhalten. Damit erhalten Mütter künftig mehr Geld: Bei zwei Kindern bis zu 650 Euro mehr im Jahr. Dies zeigt, dass uns die Anerkennung von Erziehungsleistungen wichtig ist. Weitere Forderungen der Frauen Union waren eine Frauenquote für die Wirtschaft und die Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen. Auch hier enthält das Regierungsprogramm klare Eckdaten: Verpflichtende "Flexi-Quoten" für Unternehmen für Vorstand und Aufsichtsrat und ab 2020 eine feste Quote von 30 Prozent für Frauen in Aufsichtsräten sind ebenso Bestandteil des Regierungsprogramms wie Erleichterungen bei der Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen. Auch die Entgeltgleichheit bleibt Ziel: Um gleichen Lohn für Frauen und Männer zu erreichen, sollen gesetzliche Transparenzpflichten geprüft werden.

Dieses Regierungsprogramm enthält eine Reihe neuer, zeitgemäßer Ideen, setzt aber zugleich auf Kontinuität und klare Werte: Das Ehegattensplitting steht nicht zur Disposition und die Wahlfreiheit bleibt erhalten. Familien sollen selbst entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen, frühzeitig in der Kita oder die ersten Jahre in der Familie. Hier darf die Politik keine Vorgaben machen. Wichtig ist jedoch, dass die Infrastruktur bereit steht: Gute Schulen, hochwertige Erziehung in den Kitas und rechtliche Rahmenbedingungen, die den Familien Flexibilität geben. Denn junge Menschen wollen heute beides: Zeit für die Familie und Zeit für den Beruf. Insgesamt 15 Maßnahmen enthält das Regierungsprogramm, die dieser Maßgabe folgenden, ein klares Plus gegenüber anderen Parteien und zugleich 15 Gründe für Frauen und Familien CDU zu wählen.

Übrigens hat das Engagement für Gleichstellung und Familien in der CDU bzw. in der Frauen Union eine lange Tradition: Die Verankerung der Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetzt (1949), die Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz (1996) und die Einführung des Elterngeldes (2007) waren zentrale Forderungern der Frauen Union. Das Regierungsprogramm führt diese Linie konsequent fort."

 
Landesausschuss beschließt Leitantrag der Frauen Union

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Ich freue mich sehr, dass die Delegierten unserem Antrag zugestimmt haben. Der Leitantrag unter dem Leitmotiv Frauenpolitik für die Metropole Hamburg - Urbanes Lebensgefühl und klare Werte umfasst unsere zentralen Forderungen. Die Frauen Union fordert unter anderem den Ausbau flexibler Arbeitszeitmodelle z. B. mit 30 Stunden pro Woche, Entgeltgleichheit für Frauen und Männer und mehr Frauen in Führungspositionen. Wichtig ist der Frauen Union ferner die Schließung der Rentenlücke für Frauen. Insbesondere Frauen, die vor 1992 Kinder erzogen haben, sollen bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten in der Rente gleichgestellt werden. Aber auch in eigener Sache wird die Frauen Union aktiv und fordert ein klares Bekenntnis zu Frauen in Führungspositionen innerhalb der CDU. Unter jedem dritten Listenplatz soll mindestens eine Frau aufgestellt werden. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird als gesamtgesellschaftliches Thema gesehen. Deshalb soll es in der CDU Hamburg einen gemeinsamen Dialog zum Thema Gleichstellung/Emanzipation geben. Weitere Themen in dem Antrag sind ein leistungsfähiges Schul- und Bildungssystem, eine moderne Familienpolitik, die das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellt, sowie der Dialog der Kulturen."

 
Mütterrente kommt!
Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Das Engagement der Frauen Union war erfolgreich. CDU und CSU werden sofort nach der Bundestagswahl die Rente von Müttern aufwerten. Ab 2014 soll Müttern (bzw. Vätern) für jedes vor 1992 geborene Kind zusätzlich ein Entgeltpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden. Das sind bei einer Durchschnittsrente 28 Euro mehr im Monat. Derzeit werden Müttern, die nach 1992 Kinder erzogen haben, drei Entgeltpunkte pro Kind angerechnet. Ältere Mütter hingegen gehen leer aus. Die Frauen Union wollte diese Ungleichbehandlung nicht hinnehmen und hat jetzt einen ersten Erfolg erzielt: Ein Entgeltpunkt mehr für jedes Kind. Dabei soll es allerdings nicht bleiben. Zwei Entgeltpunkte bleiben das Ziel."
 
Girls Day 2013
Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg zum Girls Day am 25. April 2013: "Mädchen sind heute sehr gut ausgebildet. Ich finde es wichtig, dass sie das ganze Spektrum der Berufe kennen lernen und sich nicht auf wenige Branchen beschränken. Gerade naturwissenschaftlich-technische Berufe bieten für junge Frauen sehr gute Karrierechancen. Deshalb sollten wir Schülerinnen frühzeitig dafür sensiblisieren. Aber auch für Jungen gilt, dass sie sich im Rahmen des Boys Days z.B. über soziale Berufe informieren sollten. Wichtig ist mir, dass junge Menschen gut informiert in eine Berufstätigkeit gehen und sich nicht an starren Rollenbildern orientieren. Welcher Beruf dann gewählt wird, sollten die jungen Menschen frei entscheiden und da spielen die persönlichen Interessen eine wichtige Rolle, aber diese sollten nicht zu eng ausgelegt sein."
 
Marita Meyer-Kainer im Amt bestätigt

Auf dem Delegiertentag am 13. April 2013 wurde Marita Meyer-Kainer mit 89 Prozent Zustimmung im Amt bestätigt. Marita Meyer-Kainer: "Ich freue mich über diese Bestätigung meiner Arbeit. Der Landesvorstand hat in den letzten zwei Jahren viel erreicht und auch in Zukunft haben wir für die Frauenpolitik in Hamburg ehrgeizige Pläne. Viele Fragen rund um die Gleichstellung von Frauen in Beruf und Gesellschaft sind noch nicht gelöst und hierfür braucht es eine starke und engagierte Frauenpolitik." Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die beiden Stellvertreterinnen Anaida Virabian und Anna-Elisabeth Wessling.

Der Delegiertentag fand im Hotel Grand Elysee mit über 60 Gästen statt. Ehrengast war die Bundesvorsitzende der Frauen Union und Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Frau Professorin Dr. Maria Böhmer. Marita Meyer-Kainer: "Die Bundesvorsitzende hat uns ermutigt, weiterhin für unsere Ziele zu kämpfen. Sie hat deutlich gemacht, dass der Hamburger Landesverband viel erreicht hat und seine Linie klar weiterverfolgen soll. Der Besuch der Ministerin hat gezeigt, wie wichtig der Dialog über Landesgrenzen hinaus ist."

 
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