Aktuelles
Kompetente Frauen für die Bürgerschaft: Marita Meyer-Kainer Spitzenkandidatin der Frauen Union

Marita Meyer-Kainer: "Die CDU Hamburg hat viele kompetente Frauen. Im Rahmen des Mentoring-Programms fördert die Frauen Union beispielsweise politisch engagierte Frauen und macht sie fit für eine politische Karriere. Auch im Landesvorstand der Frauen Union befinden sich erfahrene Politikerinnen mit entsprechender Expertise. Mit der Landesvorsitzenden Marita Meyer-Kainer hat die Frauen Union zudem eine eigene Spitzenkandidatin für die Bürgerschaft. Das Potential ist also vorhanden. Jetzt kommt es darauf an, möglichst viele Frauen auf der Landesliste zu positionieren. Die CDU Hamburg muss ihren engagierten Frauen eine Perspektive bieten, nur so können wir als moderne Großstadtpartei überzeugen."

 
Einsetzung eines Talent-Coach

Die Frauen Union beschließt einen Antrag zum Thema "Talentmetropole Hamburg - Bildungschancen für alle Gesellschaftsschichten: Einsetzung eines Talent-Coach". Nach dem Willen der CDU-Frauen soll der Senat einen Talent-Coach nach dem Vorbild aus dem Bundesland NRW/Gelsenkirchen einsetzen. Das haben die Delegierten der Frauen Union einstimmig beschlossen.

Marita Mayer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Der Talent-Coach hat die Aufgabe, in enger Abstimmung mit den Schulen und Lehrern begabte Schülerinnen und Schüler, insbesondere aus hochschulferne Familien, zu "entdecken", ihnen Perspektiven durch ein Studium aufzuzeigen und sie entsprechend zu motivieren, individuelle Möglichkeiten und Chancen eines Hochschulstudiums aufzuzeigen und sie auch während des Studiums oder nach dem Studienabbruch individuell zu fördern und zu begleiten."

 

 
Einsetzug eines Talent-Coach

Die Frauen Union beschließt einen Antrag zum Thema "Talentmetropole Hamburg - Bildungschancen für alle Gesellschaftsschichten: Einsetzung eines Talent-Coach". Nach dem Vorbild der CDU-Frauen soll der Senat einen Talent-Coach nach dem Vorbild aus dem Bundesland NRW/Gelsenkirchen einsetzen. Das haben die Delegierten der Frauen Union einstimmig beschlossen.

Der Talent-Coach hat die Aufgabe, in enger Abstimmung mit den Schulen und Lehrern begabte Schülerinnen und Schüler insbesondere aus hochschulferne Familien zu "entdecken", ihnen Perspektiven durch ein Studium aufzuzeigen und sie entsprechend zu motivieren, individuelle Möglichkeiten und Chancen eines Hochschulstudiums aufzuzeigen und sie auch während des Studiums oder nach dem Studienabbruch individuell zu fördern und zu begleiten. Der Talent-Coach ist an die Hochschulen in Hamburg angebunden und agiert überparteilich.

Marita Meye-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bildungschancen immer noch von der sozialen Herkunft abhängen. Für die Aufnahme eines Studiums soll allein das Talent enscheidend sein, nicht, ob es bereits Vorbilder in der Familie gibt. Wer aus einer hochschulfernen Familie kommt, hat weitaus besssere Chancen, später zu studieren. Häufig fehlt es gerade diesen Jugendlichen an Vorbildern oder an wichtigen Informationen z.B. zu Finanzierungsmöglichkeiten, um sich für ein Studium zu entscheiden, oder es fehlt der Mut, als erste in der Familie ein Hochschulstudium zu beginnen. Ziel muss es sein, jungen Menschen möglichst viele berufliche Pespektiven aufzuzeigen und sie zu ermutigen, ihre Potentiale optimal zu nutzen."

"Während nur etwas jedes fünfte Kind aus einer Akademikerfamlilie kein Studium aufnimmt, ist es bei Kindern aus Nicht-Akademiker-Familin nahezu umgekehrt - nur jedes vierte Kind geht nach der Schule an eine Hochschule." Quelle HIS-HF 2013.

Suat Yilmaz, Talent-Scout an der Hochschule Gelsenkirchen, stand bei dem Projekt Pate und betont: "Talent ist frei von Herkunft, aber die Entfaltung von Talent herkunftsabhängig" Die Enscheidung für ein Hochschulstudium erfolg in Deutschland nicht nur auf der Basis von Leistungsfähigkeit bzw. -potential, sondern häufig aufgrund von Informations- und Beratungslücken, fehlenden Vorbildern oder schlicht aus finanziellen Aspekten." Yilmaz ist der erste Talent-Scout einer deutschen Hochschule und bahnt jenen Jugendlichen einen Weg zum Studium, die es in unserer Gesellschaft schwerer haben.

 
Kabinett beschließt Mütterrente
Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Mit der Mütterrente wird jetzt ein zentrales Wahlkampfziel der Frauen Union umgesetzt. Ich freue mich daher sehr, dass im Kabinett ein entsprechender Gesetzentwurf beschlossen wurde. Damit wird die Erhöhung der Mütterrente zum 01. Juli 2014 Realität unter der Voraussetzung, dass der Bundestag dem Gesetz zustimmt. Mütter, die vor 1992 Kinder erzogen haben, erhalten einen Entgeltpunkt pro Kind zusätzlich in der Rentenversicherung. Damit stellen wir ein Stück Gerechtigkeit her und erkennen Erziehungsleistungen an. Die Frauen Union hat sich dafür eingesetzt, dass Mütter in der Rentenversicherung bessergestellt werden, und ich freue mich für die rund 9 Millionen Mütter, die von der Maßnahme profitieren werden. Zu den Beträgen im Einzelnen siehe www.rentenpaket.de (Stichwort: Mütterrente)."
 
Mütter zu häufig in Teilzeitjobs?

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union: "Ich begrüße die aktuelle Diskussion. Die CDU möchte Frauen und Familien nicht vorschreiben, wie sie ihr Leben gestalten sollten. Bewusst haben wir immer die Wahlfreiheit vertreten: Frauen und auch Männer sollen selbst entscheiden können, wie sie ihr Familienleben organisieren.

Aus meiner Sicht ist es verständlich und im Sinne des Kindeswohles angemessen, wenn Mütter nach der Geburt eines Kindes ein Jahr zu Hause bleiben. Anschließend entscheiden sich viele Frauen bewusst für Teilzeit, um Zeit für die Kinder zu behalten und den Übergang fließend zu gestalten. Ziel muss es sein, dass wir es Frauen ermöglichen, anschließend wieder in Vollzeit oder eine vollzeitnahe Tätigkeit zu wechseln, was häufig noch nicht möglich ist und dazu führt, dass viele Frauen dauerhaft Teilzeit arbeiten.

Auch Väter wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder. Dies sollten wir respektieren und das Familienleben nicht allein den Geboten der Wirtschaft unterordnen. Die Arbeit in der Familie, wer immer sie leistet, Mütter und/oder Väter, muss deutlich mehr wertgeschätzt werden. Die Erziehung der Kinder ist eine wervolle Aufgabe, die wir nicht hoch genug schätzen können, und die Zeit braucht.

Die Wirtschaft kann auf die Kompetenzen gut ausgebildeter Frauen nicht verzichten, Frauen wünschen sich mehr Zeit für die Kinder, möchten nicht alles auf eine Karte setzen. Beide Seiten müssen aufeinander zugehen. Die Wirtschaft durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und die Frauen, indem sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und dies auch deutlich zu machen. Ich selbst habe mich immer für Führungspositonen in Teilzeit eingesetzt. Es kommt auf die Kompetenzen an und nicht auf die Zeit, die am Arbeitsplatz verbracht wird. Insofern kann man mit einer 30-Stunden-Woche viel erreichen. Wir brauchen mehr vollzeitnahe Teilzeitstellen und Job-Sharing-Modelle für Führungspositionen. An die Frauen appelliere ich, mehr Mut zu zeigen. Wer sich überzeugend positioniert, kann auch etwas fordern, z.B. zeitliche Flexibilität, muss aber auch bereit sein, sich gut zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen. Allerdings halte ich wenig davon, die Wirtschaft durch gesetzliche Vorschriften zu binden. Vielmehr muss die Wirtschaft selbst erkennen, dass es in ihrem Interesse liegt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen."

 
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28. November 2017, 19:00 Uhr,

Hauptkirche St. Petri

 

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