Aktuelles
Berliner Erklärung der Innenminister

Zu der Berliner Erklärung der Innenminister vom 19. August 2016 erklärt Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzender der Frauen Union Hamburg: "Ich begrüße ausdrücklich, dass sich die Innenminister auf ein gemeinsames Vorgehen zum Verbot der Vollverschleierung verständigt haben. Es gibt Bereiche, in denen ein solches Verbot sinnvoll und aus sicherheitspolitischen Erwägungen unabdingbar ist. Hier sind primär Regelungen zu treffen.

Was ein generelles Verbot der Vollverschleierung anbelangt, ist dies weiter zu diskutieren. Es gehört zu unserem Kulturkreis, dass das Gesicht gezeigt wird. Zudem sehen viele Bürgerinnen und Bürger in der Burka auch ein Symbol für die Unfreiheit der Frauen. Auf der anderen Seite steht die Religionsfreiheit und die Frage, wie dies im Detail abzuwägen ist. Außerdem werden Verbote allein keinen Erfolg bringen. 

Es kommt darauf an, dass wir die Frauen verstärkt in die Gesellschaft integrieren. Daher hat die Frauen Union Hamburg auch einen Antrag formuliert, der darauf abzielt, Flüchtlingsfrauen zu "Mentorinnen der Integration" auszubilden. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere Frauen orientieren können."

 
Reform des Sexualstrafrechts

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg, begrüßt die Reform des Sexualstrafrechts: "Ich bin optimistisch, dass Frauen durch die Reform des § 177 StGB besser geschützt werden können. Zu Recht haben wir uns aktiv und im Ergebnis erfolgreich für den Grundsatz Nein heißt Nein eingesetzt.

Wichtig bleibt jedoch, dass wir betroffene Frauen ermutigen, die neuen rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen. Dafür bedarf es Information und Beratung. Nicht gelöst wird jedoch das Problem der Identifizierung von Tätern, wie wir es derzeit im Rahmen der Aufarbeitung der Silvesterübergriffe beobachten. Hier bedarf es weiterhin effektiven Schutzes durch die Polizei."

 
Marita Meyer-Kainer in den Landesvorstand der CDU Hamburg gewählt

Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg, wurde erneut in den Landesvorstand der CDU Hamburg gewählt. Marita Meyer-Kainer: "Ich freue mich über das positive Votum und die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben. Wir benötigen deutlich mehr Frauen in den Entscheidungsgremien der Partei. Mit 44 Prozent Frauen im neuen Landesvorstand sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Allerdings gibt es in anderen Bereichen noch Nachholbedarf. Bei den Kreisvorständen liegt der Frauenanteil z.B. bei 28,6 Prozent, bei den Ortsvorständen bei 29,3 Prozent. Ziel muss es sein, noch mehr Frauen für die Übernahme politischer Ämter zu motivieren."

 
Frauen Union diskutiert demografischen Wandel

Gemeinsam mit Margaret Heckel, Demografie-Expertin und Merkel-Biografin, diskutierte die Frauen Union Hamburg über den demografischen Wandel. Wer länger lebt, gewinnt neue Freiräume und kann seine Lebens- und Arbeitszeit flexibler einteilen, so die These. Die Wirtschaft müsse sich daher darauf einstellen, dass die Menschen ihre Arbeitszeit künftig freier gestalten. Auszeiten und Zeiten hoher Beschäftigung sollen sich in den verschiedenen Lebensphasen abwechseln. Unter dieser Voraussetzung würden auch starre Altergrenzen keinen Sinn mehr ergeben.

 
"Länger leben, besser arbeiten" - Frauen Union diskutiert demografischen Wandel

Was bedeutet es, dass wir länger leben und damit mehr Zeit zur Verfügung haben? Die Frauen Union diskutiert dieses Thema mit Margaret Heckel, Merkel-Biografin und Demografie-Expertin, im Rahmen ihres Delegiertentages am 07. Juni 2016. Marita Meyer-Kainer, Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg: "Bisher wird der demografische Wandel vor allem negativ gesehen. Frau Heckel zeigt die Chancen auf, die sich für die Arbeitszeitgestaltung und die Lebensgestaltung insgesamt ergeben. Daraus wollen wir lernen, welche Konsequenzen sich beispielsweise für die Arbeitswelt von morgen ergeben."

Die Veranstaltung ist zugleich Auftakt zu einer Diskussion rund um die Themen Lebensarbeitszeit, gesellschaftlicher Wandel und finanzielle Absicherung im Alter.

 
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WichtigeTermine:

Luther und die Frauen

28. November 2017, 19:00 Uhr,

Hauptkirche St. Petri

 

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